Städtereisen nach St. Pölten führen nach Niederösterreich. Das Bundesland umschließt Wien, die Hauptstadt Österreichs. Ob das Altstadt-Ensemble mit dem Dom und Rathaus, der Klangturm als Wahrzeichen oder das moderne Landhausviertel, die Landeshauptstadt hat viel zu bieten.
St. Pölten mit dem Hauptstadtexpress erkunden
St. Pölten ist eine der ältesten österreichischen Städte. Bischof Konrad von Passau hat ihr 1159 das Stadtrecht verliehen. Geografisch liegt sie im Osten Österreichs im nördlichen Alpenvorland im "Mostviertel", bei dem es sich um eine Landschaftsbezeichnung handelt. Die Mostkultur spielt eine wichtige Rolle. In die wechselvolle Geschichte St. Pöltens einzutauchen, ist spannend. Der Hauptstadtexpress, ein Bummelzug, führt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten.
Der Klangturm, der futuristisch anmutende Leuchtturm, ist mit den drei begehbaren Kugeln im Inneren, die einen Durchmesser von 5,70 Meter haben und als Hörzonen fungieren, das Wahrzeichen St. Pöltens. Er liegt zwischen dem Verwaltungsbezirk der Landesregierung und dem Kulturbezirk und zählt mit 77 Metern Höhe zusammen mit dem Dom zu den höchsten Gebäuden der Stadt. Auf 47 Metern gibt es eine Aussichtsplattform, die über eine Treppe mit 280 Stufen und einen Panoramalift erreichbar ist.
Die barocke Domkirche ist eine dreischiffige Kathedrale. Die ehemals romanische Basilika ist am Domplatz zu finden und mit dem Bistumsgebäude verbunden. Die Südfassade und Apsis zeugen vom spätromanischen Bau. Im Inneren ist die Rosenkranz-Kapelle noch im ursprünglichen Zustand erhalten. In der Bischofsgruft wurden Bischöfe bestattet.
Das Wahrzeichen St. Pöltens ist das romanische Rathaus im Herzen der Altstadt. Es ist denkmalgeschützt und säumt zusammen mit der gegenüberliegenden Franziskanerkirche und dem Landestheater den Rathausplatz, der mit der Dreifaltigkeitssäule imponiert. 1727 wurde die Fassade mit dem Renaissance-Portal und Wappensteinen neu gestaltet. Im Inneren ist die barocke Kaiser-Stuckdecke sehenswert.